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Die Bewerbungsschreiber

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Bewerbungsschreiben - Aufbau, Struktur und Inhalt

Das Bewerbungsschreiben, häufig auch nur Anschreiben genannt, ist das Herzstück einer jeden Bewerbung. Wer hier nicht bereits mit einem durchdachten Aufbau und einer interessanten Einleitung überzeugt, hat bei den allermeisten Personalern keine Chance und die mühevoll erstellten Bewerbungsunterlagen landen innerhalb von Sekunden im Papierkorb.

Doch neben vielen Fehlern, die einem auf dem Weg zum Erfolg im Wege stehen können, bietet das Anschreiben unglaublich viele Chancen für die ideale Selbstvermarktung.

Unsere Tipps für ein ansprechendes Layout

Um den Leser gleich mit einem gut durchdachten Aufbau und strukturierten Aufbau zu überzeugen, ist ein vernünftiges Layout von zentraler Bedeutung. Das Layout im Bewerbungsschreiben sollte folgende Elemente auf jeden Fall beinhalten:

  eine Kopfzeile mit den eigenen Kontaktdaten

  die Empfängerdaten/den Adressaten (gut recherchieren)

  das Datum und die Betreffzeile

  die förmliche Anrede (direkten Ansprechpartner recherchieren, falls möglich)

Unsere Tipps für einen sinnvollen Aufbau

Die gängige Variante, ein Bewerbungsschreiben inhaltlich aufzubauen, ist die Einteilung des Textes in verschiedene Absätze. Diese Vorgehensweise verschafft ein angenehmes Lesegefühl und bietet die Möglichkeit, die verschiedenen Sinnbereiche auch optisch voneinander zu trennen. Folgende Gliederung bewährt sich erfahrungsgemäß sehr gut:

Einleitung

Hauptteil

Soft Skills

Schlussteil

Einleitung:

Auch wenn man nicht gleich im allerersten Satz mit der Tür ins Haus fallen und einen weichen Anfang wählen sollte, muss eine gelungene Einleitung zahlreiche relevante Informationen enthalten. Wer es zu Beginn der Bewerbung schafft, Interesse zu wecken, kann sich sicher sein, dass das Anschreiben auch bis zum Schluss gelesen wird. Gängige Standardsätze, die sich im Internet finden lassen wie Sand am Meer, liest ein Personaler täglich unzählige Male und schrecken sofort ab. Damit Ihnen dieser Fehler nicht passiert, listen wir einige negative Beispiele für Sie auf:

hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen als …

ich bewerbe mich bei Ihnen als Angestellter, weil …

durch Ihre Jobanzeige in der Zeitung bin ich auf Ihr Unternehmen gestoßen …

Lassen Sie viel lieber Ihrer Kreativität freien Lauf und verwenden Sie Formulierungen, die sich von den Standardfloskeln deutlich abheben. Nur so schaffen Sie es, die Aufmerksamkeit und das Interesse des Personalers zu gewinnen.

Hauptteil:

Hat der Leser der Bewerbung gefallen an der Einleitung gefunden, so kommt es im Hauptteil nun darauf an, ihn mit Ihren fachlichen Qualifikationen und Erfahrungen zu überzeugen. Die Fragen, die in diesem Teil des Anschreibens beantwortet werden müssen, lauten:

inwiefern passt der Bewerber in das Unternehmen?

wie kann er zum Erfolg beitragen und einen Mehrwert stiften?

bringt der Bewerber besondere Erfahrungen oder Zusatzqualifikationen mit?

wie passt der Bewerber mit seinen Erfahrungen und Qualifikationen zum Anforderungsprofil?

Der Fokus im Hauptteil liegt als auf der idealen Verknüpfung der bislang gemachten Erfahrungen und erworbenen Qualifikationen mit dem zugrundeliegenden Stellenprofil. Wer hier lediglich seinen Lebenslauf in ausformulierter Form wiedergibt, begeht einen der häufigsten Fehler. Die Kunst ist es daher, nur relevante Informationen zu verwenden. Die Relevanz ergibt sich dabei aus der Stellenausschreibung, welche zuvor sorgfältig vor dem Hintergrund der eigenen Stärken und Erfahrungen analysiert werden sollte. Gelingt dies, so hat der Bewerber die allerbesten Chancen, den ersten Meilenstein im Bewerbungsprozess zu meistern und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Soft Skills:

Als Soft Skills bezeichnet man die sozialen Kompetenzen eines Bewerbers. Diese persönlichen Eigenschaften sind neben den fachlichen Kompetenzen (Hard Skills) die wichtigsten Merkmale eines Bewerbers. Die Antwort auf die Frage, weshalb es potenziellen Arbeitgebern gleichermaßen auf die persönlichen Charakteristika eines Bewerbers ankommt, ist einfach. Wer seine Arbeitskraft einem neuen Arbeitgeber zur Verfügung stellt, sollte natürlich nicht nur auf fachlicher, sondern auch auf menschlicher Ebene in das Unternehmen passen. Typische Begriff in diesem Zusammenhang sind:

  analytische Arbeitsweise

  Belastbarkeit

  Teamfähigkeit

  Einfühlungsvermögen (Empathie)

Die reine Benennung dieser Punkte reich allerdings bei weitem nicht aus. Schauen Sie nach, welche Soft Skills in der Ausschreibung gefordert werden oder überlegen Sie, welche persönlichen Eigenschaften besonders gut zu der Stelle und dem Zielunternehmen passen. Besondere Pluspunkte kann ein Bewerber vor allem dann erzielen, wenn diese Eigenschaften nicht nur aufgezählt, sondern anhand von zurückliegenden Erfahrungen verdeutlicht werden.

Schlussteil:

Der Schlussteil der Bewerbung ist hingegen ein relativ formaler Akt. In den meisten Stellenanzeigen werden Angaben zu den Gehaltsvorstellungen und zum frühestmöglichen Eintrittstermin explizit gefordert. Ist dies das Fall, so ist das Vernachlässigen dieser Informationen leider ein klares Ausschlusskriterium, da es auf mangelnde Sorgfalt beim Lesen der Stellenausschreibung schließen lässt. Sind diese Angaben nicht gefordert, bleibt ein schöner Spielraum, um seine Kreativität walten zu lassen und einen interessanten Schlussteil zu formulieren.


Möchten Sie professionelle Hilfe anfordern?

Der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung ist häufig sehr groß.Wie ärgerlich wäre es doch, wenn man seinen Traumberuf aufgrund eines fehlerhaften Bewerbungsschreibens nicht bekommt? Überlassen Sie Ihr Glück nicht dem Zufall! Greifen Sie noch heute auf die Erfahrung von Bewerbungsservice.Berlin zurück und blicken Sie in eine erfolgreiche Zukunft.

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